Abend der Barmherzigkeit

Am Fr., den 5. April feierten wir mit den Bischofsvikaren Gottfried Laireiter und Harald Mattel in unserer Pfarrkirche einen „Abend der Barmherzigkeit“.  Die Anbetung vor dem Allerheiligsten, die sehr berührenden Melodien und Lieder vom Chor „Aufdraht“, die verschiedene Stationen um mit Gott, unserem barmherzigen Vater, ins „Gespräch“ zu kommen, die Möglichkeit für sich bzw. eigene Anliegen beten zu lassen sowie die Gelegenheit das Sakrament der Versöhnung zu empfangen – ließen den Abend für die Firmlinge aus Berndorf und Obertrum, für die Besucherinnen und Besucher und ebenso für das Mitarbeiterteam  zu einem besonderen Erlebnis werden.

Abend der Barmherzigkeit

Am 5. April 2019 fand im Anschluss an den 2. Firmlingstag für die Firmlinge aus Obertrum und Berndorf in der Pfarrkirche Berndorf der „Abend der Barmherzigkeit“ statt.

Nichtsahnend was mich da erwarten könnte, machte ich mich abends als Begleitperson auf den Weg in die Kirche.

Bereits die ersten Eindrücke und Bilder wirkten einzigartig – da so viele junge Menschen die Stühle besetzten – und zugleich etwas mystisch auf mich – da die Kirche lediglich mit einem dämmrigem Licht, mit Kerzen und einem rosa-lila schimmerndem Spot, welcher die Monstranz und den Mittelaltar anstrahlte, beleuchtet war.

Nach den kurzen Begrüßungsworten von Pfarrer Christoph Eder und dem Pfarrer und Bischofsvikar Harald Mattel aus Seekirchen, leitete Maria Kohlbacher den Ablauf des Abends an.

Es gab verschiedene Stationen in der Kirche verteilt, die nach eigenem Ermessen und Bedürfnis besucht werden konnten.

Untermalt wurde diese doch sehr individuelle und meditative Phase vom Berndorfer Chor „Aufdraht“ – passender als mit diesen Engelsstimmen hätte es nicht organisiert werden können!

Während des 1. Liedes nutzten bereits einige Jugendliche die Angebote und bewegten sich ruhig durch die Kirche – ich für meinen Teil benötigte noch etwas Zeit. Ich saß wie gelähmt in der Bankreihe und kämpfte gleichermaßen mit Emotionen wie Freude und Trauer, aber vor allem mit vielen Erinnerungen an das große Taizé-Weltjugend-Treffen zum Jahreswechsel 1992/93 in Wien, an dem ich teilnehmen durfte.

Ich spürte diese positive Gemeinschaft und erkannte  sehr viele Parallelen zu diesem für mich prägendem Ereignis, da ich dadurch einen anderen Zugang zu Gott und der Kirche erfahren habe.

Ich wünsche unseren Firmlingen von ganzem Herzen, dass sie von diesem Abend auch einen Teil mitnehmen konnten!                                                                          Astrid Weindl MBA

 

 

Danke unserer Fotografin Karoline Vatschger!

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