Gesegnete Pfingsten!

„Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder. Und alle wurden vom Heiligen Geist erfüllt und begannen, in anderen Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab.“ (Apg 2, 3–4) 

…verschiedene Angebote zum Pfingstfest der Erzdiözese unter Pfingsten 2021

Veni Creator Spiritus“ – „Komm Schöpfer Geist“

Komm Schöpfer Geist
erfülle uns mit deiner Kraft.
Dein Schöpferwort rief uns zum Sein:
Nun hauch uns Gottes Odem ein.

Komm, Tröster, der die Herzen lenkt,
du Beistand, den der Vater schenkt;
aus dir strömt Leben, Licht und Glut,
du gibst uns Schwachen Kraft und Mut. 

Dich sendet Gottes Allmacht aus
in Feuer und in Sturmes Braus;
du öffnest uns den stummen Mund
und machst der Welt die Wahrheit kund.

Entflamme Sinne und Gemüt,
dass Liebe unser Herz durchglüht
und unser schwaches Fleisch und Blut
in deiner Kraft das Gute tut. 

Die Macht des Bösen banne weit,
schenk deinen Frieden allezeit.
Erhalt uns auf rechter Bahn,
dass Unheil uns nicht schaden kann.  

Lass gläubig uns den Vater sehn,
sein Ebenbild, den Sohn verstehn
und dir vertraun, der uns durchdringt
und uns das Leben Gottes bringt. 

Den Vater auf dem ewgen Thron
und seinen auferstandnen Sohn,
dich, Odem Gottes, Heilger Geist,
auf ewig Erd und Himmel preist.

Amen. 

Hymnus, der dem Erzbischof von Mainz, Rabanus Maurus, zugeschrieben wird, 9. Jh

Familiengottesdienst 25. April 21

Familiengottesdienst 25. April 21

„Ich bin der gute Hirte

Unter diesem Motto wurde Familiengottesdienst gefeiert und gebetet.

Ein besonderer Dank gilt Isabella Mackinger und ihrem Team für die musikalische Gestaltung.

Dankgebet

Gott, unser Vater, in diesem Gottesdienst haben wir erfahren, dass du dich durch deinen Sohn Jesus Christus, der unser guter Hirte ist, um uns sorgst und Gutes für uns willst.

Bei dir steht die Liebe an erster Stelle. Durch uns willst du sie auch anderen Menschen bringen.

Darum bitten wir dich:

Lass uns deine Helfer sein, damit unsere Welt und die Menschen froh und friedvoller werden. Bei all unseren guten Bemühungen lass uns nicht allein.

Sei bei uns mit deiner Kraft und deinem Segen, die du uns schenkst in Jesus Christus, dem guten Hirten, deinem Sohn.
Amen.

Aufblühen…

Die Freude über das Fest der Auferstehung feiern wir in der Kirche 50 Tage lang; die Osterzeit dauert bis Pfingsten. 
Ostern ist die Zusage: Gott geht unsere Wege mit – auch wenn wir ihn nicht immer gleich erkennen. Besonders in schweren Zeiten sind wir begleitet und getragen.  Immer wieder werden uns Auferstehungs-Erfahrungen mitten im Leben, in unserem Alltag geschenkt: Momente, in denen sich etwas zum Guten wendet; Zeiten, in denen wir nach langer Erstarrung wieder neue Lebendigkeit spüren; Augenblicke, in denen wir nach langer Dunkelheit wieder einen Lichtstrahl entdecken…

 

Was lässt DICH immer wieder neu AUF-BLÜHEN?

…dieser Frage nachzugehen – dazu laden die von den Jungscharkindern im Rahmen der Ostergrußaktion bunt gestalteten Blumen herzlich ein!

 

Gott des Lebens,
wenn die Welt trostlos scheint, bist du uns nah.
Wenn wir uns nach Leben in Fülle sehnen, schenkst du uns Zeichen der Hoffnung:
Blumen geben unserer Welt neue Farbe, und Vögel erfüllen die Luft mit Gesang. 
Sonnenstrahlen wärmen unsere Herzen; der Regen bringt uns frische Luft und neuen Atem. Diese Zeichen des Glücks und der Idylle tragen uns in den schwereren Zeiten, die wir seit einem Jahr immer wieder miterleben. 
Sie geben uns Hoffnung, dass du, Gott, Segen bringen kannst, wenn alles trostlos scheint. 
In dir ist Leben – auch in dieser Zeit!
Amen. 
Dorothee Büürma, aus der Broschüre: #trotzdemnah „Einer für alle“

Vorstellung der Erstkommunionkinder

Der vierte Fastensonntag trägt den lateinischen Namen „Laetare“, was „Freue dich“ bedeutet. Die Mitte der Fastenzeit ist überschritten und Ostern kommt näher. Dieser Tag kündet von der Freude auf das kommende Fest.
Ein idealer Termin für die Vorstellung unserer heurigen Erstkommunionkinder, die auch gleich freudig den Gottesdienst mit ihrer Religionslehrerin Andrea Schinagl mitgestalteten. 

Wir wünschen euch viel Segen und alles Gute für die weitere Vorbereitung auf euer Fest der Erstkommunion!

Guter Gott, du bist geduldig und barmherzig mit uns. 
Du bist immer für uns da. 
Wir dürfen mit all unseren Fehlern und Schwächen zu dir kommen. 
Du kommst uns entgegen und nimmst uns in deine Arme wie ein liebender Vater oder eine liebende Mutter ihr Kind in die Arme schließen.
Danke für deine grenzenlose Liebe. 

Familiengottesdienst am 28.Feb.2021

Zum Leben gehört Veränderung und Wandel.

Die Verklärung Christi ist wie ein Leitstern.

So soll es auch bei uns werden.

Gott will in unserem Leben aufleuchten, es zum Leuchten bringen.

 

 

Keinen Tag soll es geben, an dem ihr sagen müsst, niemand ist da, der uns hört.

Keinen Tag soll es geben, an dem ihr sagen müsst, niemand ist da, der uns schützt.

Keinen Tag soll es geben, an dem ihr sagen müsst niemand ist da, der uns hilft.

Keinen Tag soll es geben, an dem ihr sagen müsst, wir halten es nicht mehr aus.

So behüte uns der barmherzige Gott.

MUT…

„Unser Leben ist ein stetes Neubeginnen.
Entscheidend ist nur, dass man den Mut nicht verliert.“

Robert de Langeac

Zur Zeit ist unsere Geduld sehr gefordert. Was macht dir immer wieder MUT, wenn die Ohnmacht, Resignation, die Unsicherheit oder die Angst Oberhand zu gewinnen versucht…?

„Mir macht Mut, wenn ich die berührenden Geschichten lese, die eine Freundin schreibt.
Mir macht Mut, wenn mir die Sonne warm ins Gesicht scheint und ich dabei meine Lieblingslied summe.“

„Mir macht Mut, wenn ich Spaß mit meinen Freunden haben – auch wenn es „nur“ online ist.
Mir macht Mut, wenn ich eine gute Rückmeldung eines Lehrers/einer Lehrerin bekomme.“

„Uns macht Mut, dass wir gemeinsam durch diese Zeit gehen und viel Zeit füreinander haben!“

„Mut machen mir liebevolle, herzliche Blicke und Gesten.
Mir macht Mut, dass ich aus Erfahrung immer wieder auf Besserung hoffen und vertrauen darf.
Mut macht mir, wenn ich durch eine kleine Tat, jemanden erfreuen kann.
Mir macht Mut zu sehen, wie sich Menschen für andere einsetzen.
Mut macht mir meine Familie.
Mut machen mir, die wenigen dafür wertvollen Begegnungen.
Gebet hilft mir Mut und Kraft zu tanken.
Mut machen mir wertvolle Erinnerungen und die damit verbundenen Gefühle.“
 
„Mir macht Mut, wenn nach tagelanger Wolken- und Nebeldecke plötzlich Sonnenstrahlen durchbrechen und alles zu strahlen beginnt.“

„Mut machen mir Menschen, die sich ernsthaft für das Lösen von Problemen unserer Zeit einsetzen.“
„Mut macht mir die Natur, die jeden Tag zeigt, dass das Leben trotz gefühltem Stillstand weitergeht.“

Teile mit anderen deine persönlichen „Mut-Quellen“, welche dir Kraft geben – zum Weitergehen und immer wieder neu beginnen…

Bitte per Email an maria.kohlbacher@pfarre.kirchen.net senden und/oder an der Pinnwand in der Kirche ergänzen. DANKE!

Gott,
schenke mir neuen MUT
den Herausforderungen dieses neuen Jahres zu begegnen –
voll Kraft und Entschlossenheit!
Wo soll ich meine innere Haltung überprüfen
und einen Perspektivenwechsel versuchen?
Was muss ich annehmen und dir übergeben, weil ich es nicht ändern kann…
Lass mich erkennen, was ICH JETZT tun –
neu ins Leben bringen kann.
Bitte schenke mir Geduld

und einen dankbaren Blick für Anlässe zum Freuen, zum Wachsen.
Und Wachsamkeit, um die täglichen kleinen Hoffnungszeichen wahrnehmen zu können.

Danke für neue, mutvolle Kraft
für JETZT
für meine nächsten Schritte.
Danke, dass DU mitgehst!

 

Miteinander beten…

Miteinander beten…

Du Gott des Friedens,
am Beginn des neuen Jahres legen wir alles in deine Hand.
Angesichts von Ohnmacht und Nervosität, Unsicherheit und Fragen
wagen wir Schritte des Vertrauens.
Von dir und nicht von einem blinden Schicksal wird unser Leben geleitet.
Erklärungen und Debatten über den Zustand der Welt greifen zu kurz.
Mit deinem Frieden wollen wir einen Weg der Zuversicht wählen.
Du Gott der Vergebung,
hilf uns, auf deine leise Gegenwart zu achten, die uns begleitet.
Angesichts der Pandemie, die immer noch nicht besiegt ist,
widersagen wir der Versuchung, Schuldige zu benennen und uns
auf das Versagen von Menschen und Institutionen zu fixieren.
An deiner Hand wollen wir Wege der Versöhnung gehen,
bereit zu einer Umkehr des Herzens – im Denken, Reden und Tun.
Du Gott des Lebens,
wir bitten für alle, die von Bitterkeit und Enttäuschung erfüllt sind.
Mit deiner heilsamen Nähe stärke alle Kranken und Leidenden.
Lehre uns in diesem neuen Jahr, mit Respekt und Wertschätzung
dem Leben in seiner Schönheit und Zerbrechlichkeit zu begegnen.
Aus Dankbarkeit für alles, was uns geschenkt ist, stärke unser
Mitgefühl und die helfende Kreativität für Bedürftige und Einsame.
Du Gott der Liebe,
schenke uns Ausdauer im Guten, Trost in der Bedrängnis
und Geduld in den Herausforderungen dieser schwierigen Zeit.
Hilf uns, dich in allem zu suchen, zu finden und zu lieben.
Mit Jesus, unserem Herrn und Bruder, der den Tod besiegt hat,
bist du uns Zuversicht und immer neue Quelle tiefer Freude.
Wir vertrauen auf dich und die Geisteskraft deiner Liebe.
Amen.

 

Kirchenkrippe in neuem Glanz…

Unsere Kirchenkrippe brauchte dringend eine Renovierung. Peter Feuersinger und Franz Eidenhammer haben sich bereit erklärt, diese Aufgabe zu übernehmen.
Nach dem letztjährigen Abbau in der Kirche wurde die Krippe zu Franz Eidenhammer nach Geiersberg transportiert.
Als Berater konnte auch der Obmann des Krippenbauvereines Seeham, Hans Gangl, gewonnen werden.
Gemeinsam machten wir uns zu Jahresbeginn auf eine Exkursion nach Lengau und nach Ried im Innkreis. In Ried steht die „Stille-Nacht-Krippe“, die ursprünglich in der Nikolauskirche in Oberndorf stand. Seit einiger Zeit wird die restaurierte Krippe im Volkskundehaus in Ried ganzjährig ausgestellt und ist absolut sehenswert. Unsere Krippe ist in Bauart und der Größe fast identisch. Auch viele Figuren sind kaum zu unterscheiden.
Zur Berndorfer Krippe gibt es leider keinerlei Aufzeichnung über ihre Entstehung.
Peter und Franz haben in vielen unentgeltlichen Arbeitsstunden alle Teile gereinigt und ergänzt. Dazu wurde ein neuer Rahmen gemacht und  im Stile unserer Empore gestaltet und bemalt. Auch alle Figuren wurden, soweit möglich, gereinigt. Für das gute Licht sorgte Hermann Huber.

Wir sind sehr stolz und dankbar für diese Arbeit – „vergelts Gott“  an Peter, Franz und Hermann.

Manfred Wallner

Obm. Pfarrkirchenrat

 

Eine besondere Kinder-Krippenandacht…

Unter dem Titel „Ein JAhr verändert die Welt“ beleuchtete das Jungschar-Team mit dem diesjährigen Krippenspiel trotz den Ärgernissen durch den Virus, die Froh-Botschaft von Weihnachten für uns heute:

Auch wenn in diesem Jahr vieles anders war, das JA  Marias hat die Welt verändert…

…durch Marias JA wurde Gott Mensch. Seine Liebe kam durch Jesus in die Welt zu uns.  Eine Stille Nacht, die eine Heilige wurde… 

… wie kann ICH  HEUTE – WIR ALLE Liebe in die Welt bringen und so Gott Mensch werden lassen…?

Ein herzliches Dankeschön P. John, dem Jungscharteam mit Annalena sowie Isabella Mackinger, Bernadette Ober, Nina und Carina Flöckner und Lorzenz Bayer für die musikalische Gestaltung!

Pfarre Berndorf bei Salzburg 2021